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1. März 2015 - Inzwischen ist sie schon 8... unsere Frida

Die Frida…..

Sie ist unsere KENAVO Seele – unsere Stammhündin, mit der bei KENAVO alles begann. Aber vor allem ist sie Balsam für unsere Seelen. Seit 8 Jahren begleitet sie uns nun durch unser Leben und unsere kleine Zucht. Sie hat 4 Würfe aufgezogen, instinktsicher und liebevoll, und ebenso liebevoll hat sie die Würfe von Quincey und Cara begleitet - mit der ihr eigenen ruhigen, souveränen, aber auch sehr klaren Art.

Am 1. März 2015 wird unsere Frida 8 Jahre alt. Ich kann es noch gar nicht glauben. Noch wirkt sie jung und sportlich, gesund und munter – immer noch für jeden Spaß zu haben – und doch auch schon abgeklärter und ein bisschen weise.

Frida toleriert entspannt, wenn Bewegung im Rudel ist. Kommt Quincey für ein paar Tage – die inzwischen bei meiner Schwester lebt – „gehört sie dazu“. Auch für ihre Tochter Cara gilt das. Cara kommt, Frida sagt „ja“. Sie gehört dazu. Ganz besonders schön war es zu erleben, wie selbstverständlich Cara ihre Welpen bei uns aufziehen durfte. Es war eine sehr harmonische Zeit, für die wir sehr dankbar sind. Die kleinen Flöhe haben sicher davon profitiert.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wo ich anfangen soll und wo aufhören, wenn ich von Frida erzähle. Noch immer hat sie viele Spitznamen – von Fritz bis Frau Fred ist alles dabei. Sie hört auch auf alles – oder gar nicht, denn stur ist sie wie ein echter Irish Terrier. Viele Dinge möchte sie mitentscheiden – und wo das geht, darf sie es auch. Und wo es nicht geht, setzt Frauchen sich durch – auch das weiß sie und akzeptiert es.

Ihre neueste Macke: „Ich steige nicht ins Auto, zumindest nicht, wenn du es wünschst.“ Na gut, denkt Frauchen sich, schließt die Klappe, steigt selber ein – und fährt langsam los. Zuerst guckt Frau Fred verdutzt, dann sieht man, wie es in ihrem hübschen Kopf rattert… und sie läuft los, vorsichtig neben dem Auto her. Ein fragender Blick: „Meinst du das ernst?“ Natürlich nicht! Ich halte an, lasse sie einsteigen, neben mir im Fußraum… „Geht doch!“ sagt Fridas Blick. „Ich wollte doch bloß vorne sitzen und nicht hinten in der Kiste.“ Sie hat gewonnen, und ich gönne es ihr.

Bei den Dingen, die mir wichtig sind, kann ich mich 100%ig auf sie verlassen. Sie erzieht kleine Welpen – deutlich – aber sie „frisst sie nicht“. Sie folgt unterwegs OHNE Leine – seit vielen Jahren - zwei Jahre intensives Training waren nötig - aber seitdem kann ich ihr vertrauen. Sie achtet auf ihr Rudel, holt die zurück, die sich zu weit entfernen. Sie schließt alle, die zu ihr und zu uns gehören, in ihr großes Herz.

 

12 24 Weihnachten 09 Frida auf dem Sofa in Raon
Vor gut einem Jahr hat sie ohne Murren die kleine Flanna in ihr Rudel und ihr Herz gelassen, Flanna, die immer präsent und fordernd ist, durfte und darf sich bei Frida viel erlauben. Wir waren überrascht, wie problemlos sie die Neue akzeptierte. Noch immer ist Flanna wild und ungestüm – Frida aber ist die Klügere. Mit nur einem Blick bremst sie die Jüngere, mit einer kecken Drehung lässt sie sie ins Leere laufen. Sie kann so herrlich ignorieren. Wir haben viel von ihr gelernt: wie man Welpen erzieht, wie man sich andere Hunde vom Leibe hält... wie man tröstet. Als ich vor einigen Jahren meinen Fuß operieren lassen musste, läuft Frida plötzlich auf 3 Beinen. Weder unsere Tierärztin noch wir finden je heraus, was es war. Nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei. Von dem Tag an, wo ich wieder laufen kann, kann sie auch wieder auf 4 Beinen laufen – aber schön langsam, damit Frauchen nicht umkippt.
 
 

 

 

 

Vom ersten Tag an begleitet sie uns durch unser Leben: auf Ausflügen, ins Büro, ins Restaurant, auf Ausstellungen, auf Züchterversammlungen, in Wald und Flur - Hauptsache dabei!

Die ersten Jahre haben wir fleißig gearbeitet, am Rückruf zum Beispiel - aber auch einfach nur Dinge unternommen, die uns gemeinsam Spaß machen: Tricktraining liebt sie besonders - und Dummysuche...

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Noch mehr Bilder aus Fridas Leben bei und mit uns... nur eine Auswahl, die dem, was sie uns bedeutet, nicht gerecht wird... beim Auswählen habe ich lange gebraucht, 8 wunderbare gemeinsame Jahre liefen noch einmal an mir vorbei, Erinnerungen an Fridas Welpen, die sie liebevoll und instinktsicher aufgezogen hat, Erinnerungen an viele gemeinsame Erlebnisse...
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Frida, wir lieben dich so sehr. Wir wünschen dir alles Liebe und Gute und uns noch viele glückliche Jahre mit dir.

 

 

Frida heißt eigentlich Orlagh Frida vom Akazienhain. Orlagh ist ein irischer Name und bedeutet 'Golden Princess'.

Frida ist eine Prinzessin – und manchmal auch ein Fritz.

Frida krabbelt morgens erst aus ihrem Körbchen, wenn Frauchen ruft "Bad ist frei". Dann weckt sie erst mal Herrchen, damit der das nicht etwa überhört und weiterschläft (ist schon vorgekommen…).

Frida liebt lange Spaziergänge in den Wäldern der Vogesen und auch in Krefeld am Rhein.

Frida ist der perfekte Stadtbummel-Restaurant-Büro-Biergarten-Jazzkonzert-Begleithund.

Frida ist nicht zu bremsen, wenn die Rennpferde durchstarten (daran arbeiten wir)

Frida lässt keine Gelegenheit aus, ans Wasser zu düsen – aber nur gucken und mit den Pfötchen rein (Bauch nass geht gar nicht).

Frida kann ein Pokerface machen, wenn sie ein Kommando nicht ausführen möchte.

Frida liebt Caramel's Cabouse, einen großen weißen Riesen, und Old Pepper, ihren Lieblingsbruder.

Frida schaut höchstinteressiert, wenn Frauchen mit Schirm und Gummischuhen bei Dauerregen im Garten steht. Ihr Blick sagt dann: Was machst du denn da? Nix für mich.

Frida lässt für ein Käsebrot das Brot mit französischer Paté links liegen.

Frida ist ein echter Irish Terrier.