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Mein Joker für die Therapie

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Mein Name ist Antonia Fischer. Ich bin Sprachtherapeutin von Beruf und habe mir schon als Kind immer einen Hund gewünscht. Meine Eltern teilten diesen Wunsch leider nicht.
Als voll berufstätiger Mensch ist es, meiner Ansicht nach, ebenfalls schwierig einen Hund zu halten, da ich ihn nicht den ganzen Tag alleine lassen wollte. Daraufhin fragte ich meine Chefin, was sie von der Idee eines "Praxis- und Therapiehundes" hält. Sie war begeistert und stimmte zu.

Nun ging für mich die Suche nach einem geeigneten Hund los (den Irish hatte ich da noch nicht im Blick). Ich suchte also einen kinderlieben Hund, der alles mitmacht und sich so schnell nicht unterkriegen lässt. Außerdem sollte der Hund nicht zu groß sein und durfte auch gerne etwas Pfeffer im Hintern haben. Nach zahlreicher Lektüre und Gesprächen mit Bekannten stand der Irish für mich fest. Er verkörpert für mich die perfekte Mischung aus kinderliebem Hund, der sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen lässt und einem sportlichen Freizeitpartner für mich. Außerdem gefällt mir die Optik ausgesprochen gut.

Am 19.06.2010 brachte Molly vier kleine Irish zur Welt. Zwei Jungs und zwei Mädels. Nach unzähligen Welpenbesuchen stand die Wahl fest (eigentlich hatte mich eher der Hund ausgesucht...). Seit dem 19.08.2010 bin ich stolze Besitzerin des Irish Terrier Rüdens "St. Patrick`s Joker".

 

Joker begleitet mich seit dem 30.08.2010 jeden Tag fröhlich und stets motiviert zur Arbeit in eine sprachtherapeutische Praxis. Er erfüllt seinen Job hervorragend. Oftmals ist es Joker, der mir die Türen zu den Menschen und damit auch häufig zu ihren Herzen öffnet. Viele werden dieses Phänomen auch bereits erlebt haben, wie viel schneller man mit jemanden in Kontakt kommt, wenn man einen Irish bei sich hat. Für meine Arbeit ist das ein sehr angenehmer Effekt!

altJoker besucht mit mir Altenheime, eine Schule, eine Klinik für Menschen mit psychischen Erkrankungen, außerdem erledigt er einige private Hausbesuche mit mir und begrüßt natürlich die Patienten in der Praxis. Ich bin immer wieder überrascht, mit wie viel Feingefühl Joker den großen und kleinen Patienten begegnet. Er stellt sich auf jeden Patienten neu und individuell ein, egal, ob der Patient motorische oder kognitive Defizite hat, Joker freut sich über jeden. Es ist aber auch erkennbar, dass er scheinbar unterscheiden kann, wie er mit wem umgehen kann. Wir begegnen oft auch Menschen, die mit Hunden nicht so gute Erfahrungen gemacht haben. Joker vermag es auch diese "um den Finger zu wickeln", so dass sie ihn nach kurzer Zeit ins Herz schließen und sich auf ihn freuen. Wenn es nun aber jemand gar nicht haben kann beschnuppert zu werden (ein Zustand, den Joker nicht wirklich versteht...), dann legt er sich in eine Ecke und wartet, meistens schlafend, ab.

Auch privat bereichert Joker mein Leben und wir erleben jeden Tag neue, spannende Dinge, die einem ohne Hund gar nicht auffallen. Joker fügt sich in alle Lebensbereiche vollkomen unproblematisch ein und macht wirklich alles mit. Ich kann mir ein Leben ohne Hund gar nicht mehr vorstellen (meine Eltern mittlerweile übrigens auch nicht mehr...).

 

Anfang März kommt sein erster Nachwuchs zur Welt. Wir sind gespannt…

 

Liebe Grüße, Antonia Fischer mit Joker