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So werden aus kleinen KENAVOs wesensfeste Irish Terrier...

Über die Entwicklungsphasen von Hundewelpen und auch zum Thema Welpenprägung und –sozialisierung gibt es viele, viele Bücher und Artikel. Wir möchten das Rad hier daher nicht neu erfinden, sondern einfach anhand einiger Beispiele und vieler Bilder zeigen, wie die Welpenentwicklung bei uns aussieht.

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Da unsere Hündin eng mit uns zusammenlebt, bei uns in der Nähe schläft und die meiste Zeit des Tages in unserer Nähe verbringt, kommt sie naturgemäß auch während der Trächtigkeit in den Genuss von Zuwendung und Streicheleinheiten, die die Entwicklung der kleinen kleinen Wesen in ihrem Bauch positiv beinflussen.

Wenn es soweit ist, warten wir gemeinsam mit der Hündin auf die Geburt und geben ihr während der Geburt Unterstützung und Nähe.

Die Welpen werden in unsere Hand geboren, wir „übergeben" sie dann der Hündin, die sie abnabelt und säubert.

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Da Geruchs- und Tastsinn bei der Geburt bereits entwickelt sind, lernen die Kleinen so schon in den ersten Minuten sowohl den Menschen und seinen Geruch als auch ihre Mutter kennen. Dies ist der Beginn der sogenannten Neugeborenenphase.

Ohren und Augen sind noch geschlossenen, das schützt die Kleinen in dieser Phase vor einem Übermaß an Reizen. Milde Reize jedoch benötigt er auch in dieser Phase. Hierzu gehören beispielsweise ein sanfter Wechsel von Wärme und Kühle, Berührungen durch die menschliche Hand zum Beispiel beim Wiegen oder Streicheln und Halten der Welpen und auch unterschiedliche Gerüche, mit denen er durch Mensch und Mutter konfrontiert wird.

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Mit dem Öffnen der Augen und Ohren zwischen dem 12. und 14. Tag beginnt die Übergangsphase. In den folgenden Tagen entwickelt sich dann auch die Hör- und Sehfähigkeit der Kleinen. Gleichzeitig beginnen die Babys, das Laufen zu üben. Während sie sich in der Neugeborenenphase durch Robben und leichtes Pendeln vorwärts oder in Richtung auf die Nahrungsquelle bewegt haben, beginnen sie nun, sich hochzustemmen und wagen die ersten Schritte.

Nun, da sie hören und sehen und sich fortbewegen können, erwacht auch ihre Neugier: die Phase der eigentlichen Prägung oder Sozialisierung hat begonnen. In den nächsten Wochen unterstützen wir die Kleinen dabei, sowohl motorisch als auch von der geistigen Entwicklung her zu wachsen. Wir bieten immer wohldosiert und altersgerecht zunehmende Reize an, die den Kleinen helfen, ihr direktes Lebensumfeld mit uns und anderen großen und Kleinen Menschen kennenzulernen und ihnen ein gutes Rüstzeug für ihr Leben in der großen weiten Welt geben, das sie nach der Zeit der Aufzucht bei uns erwartet.
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alt Nach ca. 3 bis 4 Wochen entlasten wir die Hündin und beginnen mit der Zufütterung. Das machen wir am Anfang aus der Hand, ein wichtiger Schritt, der das Zufüttern nicht nur erleichtert sondern auch die Bindung zum Menschen und das Vertrauen zu uns fördert.

Jetzt wird es auch Zeit, dass die Welpen, die die Neugeborenphase zum größten Teil in ihrer Wurfkiste und die Übergangsphase neben der Wurfkiste auch im kleinen Welpenauslauf im Haus verbracht haben, mehr von der Welt kennenlernen. Die ersten Besucher kommen...

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Die ersten kleinen Ausflüge in den Garten finden statt. Mit zunehmendem Alter und wenn es das Wetter zulässt, sind die Kleinen dann ab der 4. bis 5. Woche den ganzen Tag draußen. Hier lernen sie verschiedene Untergründe wie Steine, Sand, Erde, den Hof und die große Wiese kennen und haben Möglichkeiten zum Klettern und Verstecken.

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Eine Schaukel dient zum Trainieren des Gleichgewichts, unsere Welpen nehmen sie übrigens mit Begeisterung auch zum Toben und zum Ausruhen und Schlafen an.

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Nach und nach stellen wir unterschiedliches Spielzeug zur Verfügung ... und auch einen Sandkasten gibt es zum Buddeln und wenn es warm genug ist, stellen wir Wasserbecken zum Abkühlen und Plantschen auf. Unser Garten ähnelt in diesen Wochen einem Kinderspielplatz.

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Für Schatten sorgen Sonnenschirme und ein Pavillon, unter dem auch große und kleine Besucher das Treiben der Welpen begleiten und beobachten können. Hier flattern auch schon mal bunte Drachen oder Flatterbänder, was die Welpen unbeeindruckt wahrnehmen.

 

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Ins Gartenhäuschen können die Welpen sich zurückziehen, wenn sie müde sind, einfach nur ihre Ruhe haben wollen oder auch wenn es kühler ist. 

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Wenn die Welpen alt genug sind, dürfen fremde Hunde zu Besuch kommen, die wir gut kennen und von denen wir wissen, dass sie vorsichtig Kontakt zulassen. Hierzu gehören zum Beispiel uns befreundete Irish Terrier beispielsweise der Papa der Kleinen oder auch ganz anders aussehende Hunde, die immer wieder mit großen Augen bestaunt werden und zu denen dann ganz mutig Kontakt aufgenommen wird:

 

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Für die Gewöhnung an Hundeboxen für die Wohnung und spätere Fahrten mit dem Auto stellen wir Boxen auf, in die sich die Welpen gerne zurückziehen:
Mit ca. 8 Wochen werden die Welpen geimpft. Danach machen wir auch kleine Ausflüge, um ihnen im schützenden Verband mit Geschwistern und der Mutter erste kleine Erlebnisse in der weiten Welt zu ermöglichen.

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Wir machen einzeln kleine Spaziergäng an der Leine um unser Haus, wir unternehmen kurze Fahrten mit dem Auto und wir machen richtige Ausflüge zum Beispiel zum Tiergehege, zum Bahnhof...

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...oder auch in die Hundeschule, wo es einen richtigen kleinen See und Buddelhügel gibt.alt

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Zwischen den Ausflügen gibt es ruhige Tage, an denen einfach „nur“ im Garten gespielt und geruht wird. Aber auch hier gibt es  zwischendurch aufregende neue Dinge zu erleben, zum Beispiel viele bunte Luftballons, die die Welpen gelassen knallen lassen und immer weiter jagen.

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Ebenso gewöhnen wir sie vorsichtig an den Rasenmäher:

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Und wenn sie mal nicht im Garten sind, dann spielen sie im Haus, immer in unserer Nähe, wo sie so auf spielerische Weise mit den Gerüchen und Geräuschen einer ganz normalen Familie aufwachsen: Töpfeklappern, lautes Rufen, Radio oder Fernseher sind ihnen dann, wenn sie uns verlassen, bereits vertraut.


Unser Ziel ist es, wesensfeste kleine Terrier mit gesundem Urvertrauen und Vertrauen in die Menschen in seinem Leben in die Welt zu entlassen.

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