17. April 2009

Braver Hund!

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Auch ein Irish Terrier muss lernen, wie er sich in dieser Welt verhalten darf und muss...    

Bücher zum Thema Hunde-Erziehung gibt es viele und Meinungen zu diesem Thema auch, mindestens so viele, wie es Hundehalter gibt und letztendlich muss jeder seine eigene Wahrheit, die zu ihm und seinem Hund passt, selbst herausfinden, genauso wie jede Mensch-Hund-Beziehung individuell erarbeitet, erlebt und gelebt werden muss.

Ein paar Dinge aber sollte oder muss jeder Hund – und noch wichtiger: sein Mensch – lernen, wenn wir mit unserem Hund in Gemeinschaft mit anderen Menschen und Hunden und anderen Tieren leben möchten - auf eine Weise, die allen gerecht wird.

Wir leben in der Stadt und legen viel Wert darauf, dass unser Hund uns an möglichst viele Orte und bei vielen Gelegenheiten begleiten kann, zur Post, ins Restaurant, zum Einkaufen, auf die Hundewiese, in den Biergarten und nicht zuletzt in Wald und Feld. Wir möchten, dass er dort, wo er an der Leine gehen muss, nicht zieht und dort wo er freilaufen darf, abrufbar ist und weder Radfahrer vom Rad holt, noch Kinder erschreckt, hinter Reitpferden herhetzt oder Wildtiere stört.

All das sollte er möglichst auch noch freiwillig tun oder unterlassen. Das ist sehr viel verlangt (und entspricht nicht immer dem, was unser Hund gerne möchte) und es erfordert einiges an, ich nenne es jetzt mal so: Überzeugungsarbeit!

Letztendlich möchte ich hier keine Vorschläge dazu machen, wie wir ein solches Idealbild erreichen, sondern nur bewusst machen, wie wichtig das ist, was wir - meinetwegen - Erziehung nennen: für uns, für unsere Hunde, für andere….


Laura und Frida

Grau ist alles Theorie…

Es gibt auch ein paar Bücher, die uns gut gefallen haben und bei der Arbeit mit Frida inspirieren. Nicht immer würde ich alles genau so machen, wie beschrieben, dennoch haben mich einige Bücher begleitet und ich entdecke immer wieder Stellen, die uns helfen, gemeinsam Lösungen zu finden.

Meine erste Erkenntnis überhaupt war, dass ich viel mehr lernen musste als mein Hund, vor allem, ihn zu verstehen und mit ihm zu kommunizieren. Die zweite Erkenntnis: Man muss jeden Schritt üben, immer wieder, immer wieder neu und immer wieder situationsbedingt angepasst… und dabei den Spaß am gemeinsamen Erarbeiten und Erleben erhalten. Das ist nicht immer so einfach, wie es sich anhört.

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